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Impressionen

Die Bilder vom Barfußweg wurden freundlicherweise vom Dresdner Bilderdienst zur Verfügung gestellt.

 

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Der Barfußweg in Mittelherwigsdorf

Der Barfußweg im Ortsteil Mittelherwigsdorf wurde bereits im Jahr 1997 durch den Bauhof der Gemeinde angelegt. Seither ist er ein Anziehungspunkt sowohl für einheimische als auch auswärtige Wanderer geworden. 2013 wurde eine Umverlegung notwendig, der Barfußweg beginnt und endet nun am Sportzentrum in Mittelherwigsdorf. Besondere Spannung verspricht die zweimalige Querung des Flusses Mandau, die zwar nicht zwingend nötig ist, aber allemal eine erfrischende Abwechslung darstellt. 

 

Nach der Wanderung besteht die Möglichkeit sich am Sportzentrum zu stärken, auch der dort angelegte Grillplatz gern genutzt werden. Dazu sollte man sich im Vorfeld mit dem Betreiber der Gaststätte oder dem Sportverein absprechen.

 

Der Barfußweg bietet 14 verschiedene Gefühle für die Füße:

 

1.   Pfostenlaufen

2.   Balance auf dem Balken

3.   Schotter

4.   Geschreddertes

5.   Baumstammhochstrecke

6.   Balance auf Balken

7.   Grobkies

8.   Reißig

9.   Mandauquerung

10. Steinbalance

11.  Balkenlauf

11a. Baumscheibenlauf

12.  Mandauüberquerung

13.  Schlammstrecke

14.  Waschplatz

 

 

PDF Download Übersichtsplan                        

 

Gedicht zum Barfußweg

Die Gemeindeverwaltung bedankt sich bei H. Neumann aus Spitzkunnersdorf, der seine Eindrücke vom "Boarfußwaig´l" in Oberlausitzer Mundart festgehalten hat.

 

Wenn´ch a Herschdurf´s Boarfußwaig´l

mit Bekannt´n amol kraig´l,

merk ich schun ban Schuhauszieh´n

war´sch noa breng tut, boarb´sch zu gieh´n.

 

Koannst uf dan Waig´l, uf dan dich´n

schlumpern, mahr´n, bombern, krich´n,

schlurf´n, loatsch´n, gieh´n und loof´n,

ohne derbei eizuschloof´n.

 

Roas´n, jech´n, wetz´n, flitz´n

oder a dr Sunne sitz´n.

Iber Steene, Hulz un Groas,

doas is eegol, ´s macht oalls Spoaß.

 

´S irschte Stick´l ieber Wiese,

doas is eefach, druf kimmt´s biese.

Iber schorfe Schutterschteene

pfiet´lt moancher goar gemeene.

 

Ob Rinde, Dang´lst, Reiß´schgefitze,

oall´s ist zum moassier´n nitze.

Fer gruße und fer kleene Fiss´l

is´doas wirk´lch a Geniss´l.

 

Wies grob´lt, stach´lt, sticht und zwickt.

Zwisch´ndurch wird´s ganz verrickt,

denn doa gieht´s durch Sumpf und Schlomm.

A Herschdurf, do is´oall´s basom.

 

´S muss o noa derzu gehier´n

a hucher Stoamm zum balangsier´n.

Am Ende, do sein keene Stuff´n.

Nieber toat´n se sich trau´n,

nu kinn unse Weib´sn huff´n,

doass mer sche durt runder klaun.

 

Hupp´st de wetter wie a Book,

iber Steene, Klootz und Stook,

macht der Waig nu ganz fidel,

en Rucks noa links, durt hängt a Seel.

Its heeßt´s ohne flenn und noatsch´n

durch de kale Mandau loatsch´n.

 

Wenn´ch hinderhar mit mener Woampe

gemietlich durch de Poampe stoampe

und´s quarg´lt zwisch´n Zinn dr Lehm

wällt´ch an liebst´n noe ne heem.

 

Doch mir sein rim, do hilft kee boarm.

´S goab zu Lach´n und zu Gickern.

Nu heeßt´s de Fisse oabzuschlickern.

Itze sein se schiene woarm.

 

Menn Dank a´de "Erbauerschleute".

Dar Waig hoat a de Walt gefahlt.

Ich wisste kenn, dar´sch giehn bereute.

Fer dan Spoaß is´kee Mensch zu alt.