Der Barfußweg in MittelherwigsdorfACHTUNG: Der Barfußweg ist zur Zeit nicht begehbar! Die Gemeindeverwaltung bemüht sich um eine schnelle Klärung der derzeitigen Probleme.
Der Barfußweg im Ortsteil Mittelherwigsdorf wurde bereits im Jahr 1997 durch den Bauhof der Gemeinde angelegt. Seither ist er ein Anziehungspunkt sowohl für einheimische als auch auswärtige Wanderer geworden.
Die (Barfuß-) Wanderung beginnt am Eingang von der Schenkstraße zum Schanzenberg an der einsam stehenden Pappel vorbei durch das Schülertal. Man geht durch das Eisenbahnviadukt weiter zwischen dem Fluss "Mandau" und der Bahnlinie durch wundervolle Landschaft, die auch zum Verweilen einlädt. Zum zweiten Mal wird ein Bahnviadukt durchquert, bevor man die Mandau überwindet und nach der etwa 3 km langen Wanderung auf dem Grillplatz am Sportzentrum eintrifft.
Nach der Wanderung besteht die Möglichkeit sich am Sportzentrum zu stärken, auch der dort angelegte Grillplatz gern genutzt werden. Dazu sollte man sich im Vorfeld mit dem Betreiber der Gaststätte oder dem Sportverein absprechen.
Der Barfußweg bietet 14 verschiedene Gefühle für die Füße:
1. Pfostenlaufen 2. Balance auf dem Balken 3. Grobkiesel 4. Geschreddertes 5. Schlamm 6. Reisig 7. Baumstämme-Hochstrecke 8. Sumpf 9. Balance auf dem Balken 10. Steinbalance 11. Balkenlaufen 12. Mandauüberquerung 13. Schlammstrecke 14. Waschplatz
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Gedicht zum BarfußwegDie Gemeindeverwaltung bedankt sich bei H. Neumann aus Spitzkunnersdorf, der seine Eindrücke vom "Boarfußwaig´l" in Oberlausitzer Mundart festgehalten hat.
Wenn´ch a Herschdurf´s Boarfußwaig´l mit Bekannt´n amol kraig´l, merk ich schun ban Schuhauszieh´n war´sch noa breng tut, boarb´sch zu gieh´n.
Koannst uf dan Waig´l, uf dan dich´n schlumpern, mahr´n, bombern, krich´n, schlurf´n, loatsch´n, gieh´n und loof´n, ohne derbei eizuschloof´n.
Roas´n, jech´n, wetz´n, flitz´n oder a dr Sunne sitz´n. Iber Steene, Hulz un Groas, doas is eegol, ´s macht oalls Spoaß.
´S irschte Stick´l ieber Wiese, doas is eefach, druf kimmt´s biese. Iber schorfe Schutterschteene pfiet´lt moancher goar gemeene.
Ob Rinde, Dang´lst, Reiß´schgefitze, oall´s ist zum moassier´n nitze. Fer gruße und fer kleene Fiss´l is´doas wirk´lch a Geniss´l.
Wies grob´lt, stach´lt, sticht und zwickt. Zwisch´ndurch wird´s ganz verrickt, denn doa gieht´s durch Sumpf und Schlomm. A Herschdurf, do is´oall´s basom.
´S muss o noa derzu gehier´n a hucher Stoamm zum balangsier´n. Am Ende, do sein keene Stuff´n. Nieber toat´n se sich trau´n, nu kinn unse Weib´sn huff´n, doass mer sche durt runder klaun.
Hupp´st de wetter wie a Book, iber Steene, Klootz und Stook, macht der Waig nu ganz fidel, en Rucks noa links, durt hängt a Seel. Its heeßt´s ohne flenn und noatsch´n durch de kale Mandau loatsch´n.
Wenn´ch hinderhar mit mener Woampe gemietlich durch de Poampe stoampe und´s quarg´lt zwisch´n Zinn dr Lehm wällt´ch an liebst´n noe ne heem.
Doch mir sein rim, do hilft kee boarm. ´S goab zu Lach´n und zu Gickern. Nu heeßt´s de Fisse oabzuschlickern. Itze sein se schiene woarm.
Menn Dank a´de "Erbauerschleute". Dar Waig hoat a de Walt gefahlt. Ich wisste kenn, dar´sch giehn bereute. Fer dan Spoaß is´kee Mensch zu alt. |









